Im Lauf des Erwachsenwerdens dachte ich immer wieder über Gott nach und ob es einen solchen überhaupt gibt, oder ob es so wie der Weihnachtsmann, Knecht Rupprecht und der Osterhase vielleicht nur etwas ist, was man seinen Kindern erzählt, damit diese sich ordentlich benehmen. Irgendwann kam ich zu dem Entschluss, dass vielen der Glaube an einen Gott hilft um mit sich und dem Leben besser zurecht zu kommen, dass mir ein Glaube allerdings nichts bringt. Die Fragen die ich mir damals oft stellte, waren Folgende: Kann ich auch ohne einen Gott glücklich sein? Wird meine Familie meine Entscheidung akzeptieren? Werde ich auch wenn ich mal eine schwere Zeit haben sollte, ohne den Glaube an Gott zurecht kommen? Werde ich meinen (evtl.) Kindern erklären können, warum Andere Kommunion, Firmung oder Konfirmation haben und sie nicht? Werden sie das akzeptieren? Werden meine Kinder im doch sehr christlichen Bayern ausgegrenzt werden? u. a. Erstmals äußerte ich meinen Wunsch aus de...